Neue Fugen, ruhiges Fliesenbild

Lose oder ausgewaschene Fugen sauber entfernen und neu verfugen, ohne die Fliesenkanten zu beschädigen.

Etwas Erfahrung180 Minutenca. 35 € Material

Richtwerte · Trocknungs- und Wartezeiten kommen je nach Produkt hinzu.

Feste Fliesen und mineralische Fugen vor der Reparatur prüfen. KI-generierte Illustration.

Werkzeug und Material

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Fugenmörtel passend zu Fliese und Einsatzbereich1 Gebinde

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6 Schritte für deine Auswahl. Fortschritt wird auf deinem Gerät gespeichert.

Fliesenkanten und Abdichtung dürfen nicht beschädigt werden.

Arbeite mit Schutzbrille und Staubmaske. Stoppe bei hohl klingenden oder lockeren Fliesen, feuchtem Untergrund und Rissen, die wiederkehren.

Schritte

  1. Fugen und Fliesen prüfen

    Feste Fliesen und mineralische Fugen vor der Reparatur prüfen.

    Klopfe die angrenzenden Fliesen vorsichtig ab und prüfe, ob sie fest sitzen. Markiere nur mineralische Fugen. Elastische Anschluss- und Bewegungsfugen gehören nicht zu diesem Ablauf.

    Worauf achten: Fotografiere Rissverlauf und Fugenbreite. Wächst ein Riss nach, muss zuerst seine Ursache geklärt werden.

    Häufiger Fehler: Eine elastische Silikonfuge mit Fugenmörtel schließen.

  2. Alten Fugenmörtel kontrolliert entfernen

    Alten Fugenmörtel mittig mit einem Fugenkratzer entfernen.

    Führe den Fugenkratzer mittig in der Fuge und arbeite in kurzen Zügen. Entferne den losen Mörtel gleichmäßig bis zu der Tiefe, die der neue Fugenmörtel laut Hersteller benötigt. Halte Abstand zu den Fliesenkanten und zur Abdichtung dahinter.

    Worauf achten: Beginne an einer unauffälligen Stelle und sauge Staub zwischendurch ab, damit du die Fugentiefe siehst.

    Häufiger Fehler: Mit dem Werkzeug gegen die glasierte Fliesenkante drücken.

  3. Fugen vollständig reinigen

    Ausgekratzte Fliesenfugen mit einer schmalen Düse absaugen.

    Sauge Fugen und Fläche gründlich ab. Entferne lose Körner. Bereite die Fugen danach genau so vor, wie es der Hersteller des Fugenmörtels für den vorhandenen Untergrund verlangt.

    Worauf achten: In den Fugen dürfen weder Staubnester noch Reinigungsmittelreste bleiben.

    Häufiger Fehler: Neuen Mörtel auf staubige Fugen drücken.

  4. Fugenmörtel nach Produktangabe anmischen

    Eine kleine Menge Fugenmörtel nach Packungsangabe anmischen.

    Dosiere Wasser und Pulver nach Packungsangabe. Mische nur so viel Material, wie du innerhalb der angegebenen Verarbeitungszeit sicher einarbeiten kannst. Halte Reife- und Nachmischzeit ein.

    Worauf achten: Notiere die Wassermenge für jede Teilmischung, damit Farbe und Konsistenz gleich bleiben.

    Häufiger Fehler: Steif werdenden Mörtel später mit Wasser wieder flüssig machen.

  5. Fugen diagonal füllen

    Fugenmörtel mit einem Gummibrett diagonal in Fliesenfugen einarbeiten.

    Ziehe den Mörtel mit dem Fugenbrett diagonal über die Fläche und drücke ihn vollständig in die Fugen. Ziehe überschüssiges Material ebenfalls diagonal ab, ohne die Fugen wieder auszuräumen.

    Worauf achten: Arbeite in kleinen Feldern, die du innerhalb der Waschzeit fertigstellen kannst.

    Häufiger Fehler: Das Fugenbrett längs durch die frische Fuge ziehen.

  6. Zum richtigen Zeitpunkt waschen

    Frische Fliesenfugen mit einem gut ausgewrungenen Schwamm glätten.

    Warte die vom Hersteller genannte Ansteifzeit ab. Forme die Fugen mit einem gut ausgewrungenen Schwamm und wenig Druck. Spüle den Schwamm häufig aus und entferne den verbleibenden Schleier erst nach Produktangabe.

    Worauf achten: Zu viel Wasser verändert Farbe und Festigkeit der Fuge.

    Häufiger Fehler: Die frischen Fugen mit einem tropfnassen Schwamm auswaschen.

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