Massivholz und geeignetes Parkett erneuern

Schleifreserve prüfen, Maschine sicher führen und den Boden mit einem zusammengehörigen Öl- oder Lacksystem schützen.

Geübt960 Minutenca. 300 € Material

Richtwerte · Trocknungs- und Wartezeiten kommen je nach Produkt hinzu.

Erster Schliff: Arbeitsschritt aus der Ich-Perspektive. KI-generierte Illustration.

Ausgangslage auswählen

Wähle deine Ausgangslage. Schritte, Werkzeug und Material passen sich daran an.

Werkzeug und Material

Hake ab, was du schon hast. Den Rest übernehmen wir in deine Einkaufsliste.

Dein Werkzeug

Dein Material

Schleifbänder und Schleifscheiben in mehreren Körnungennach Fläche, beim Verleih
Fugenkittlösung für Holzbödennach Fläche
Parkettlacknach Fläche

Anleitung starten

9 Schritte für deine Auswahl. Fortschritt wird auf deinem Gerät gespeichert.

Große Maschinen, viel Staub.

Bodenschleifmaschinen sind kraftvoll und erzeugen feinen Holzstaub. Lass dich beim Verleih einweisen, trage Gehörschutz, Schutzbrille und FFP2-Maske und kläre alte Beschichtungen vorher ab. Ohne sicher bestimmte, ausreichende Holz-Nutzschicht wird nicht geschliffen.

Schritte

  1. Prüfen, ob der Boden schleifbar ist

    Prüfen, ob der Boden schleifbar ist: Arbeitsschritt aus der Ich-Perspektive.

    Schau an einer Kante oder Lüftungsöffnung, wie dick die Holzschicht ist. Massive Dielen lassen sich mehrfach schleifen, Fertigparkett oft nur ein- bis zweimal. Laminat ist kein Holz und lässt sich nicht schleifen.

    Worauf achten: Ist dir die Schichtdicke unklar, frag einen Parkettleger. Ein Blick genügt ihm oft.

    Häufiger Fehler: Durch eine dünne Nutzschicht schleifen.

  2. Alte Beschichtungen klären

    Alte Beschichtungen klären: Arbeitsschritt aus der Ich-Perspektive.

    Alte Versiegelungen, Kleber und Holzschutzmittel können Schadstoffe enthalten. Lass bei älteren Böden vorher eine Probe untersuchen.

    Worauf achten: Teerartige schwarze Kleberreste sind ein typisches Warnzeichen.

    Häufiger Fehler: Unbekannte alte Schichten abschleifen.

  3. Raum vorbereiten

    Raum vorbereiten: Arbeitsschritt aus der Ich-Perspektive.

    Räume den Raum leer, nimm die Sockelleisten ab und schlag hervorstehende Nägel mit einem Durchschlag etwa zwei Millimeter tiefer. Befestige lose Dielen.

    Worauf achten: Ein einziger Nagelkopf kann ein Schleifband zerreißen.

    Häufiger Fehler: Nägel übersehen.

  4. Maschine leihen und erklären lassen

    Maschine leihen und erklären lassen: Arbeitsschritt aus der Ich-Perspektive.

    Lass dir beim Verleih zeigen, wie du die Walze absenkst, anhebst und die Bänder wechselst. Frag nach dem Schleifplan mit den passenden Körnungen für deinen Boden.

    Worauf achten: Probier die Maschine zuerst in einer Ecke, die später unter einem Möbel liegt.

    Häufiger Fehler: Mit der gröbsten Körnung anfangen, weil es schneller geht.

  5. Erster Schliff

    Erster Schliff: Arbeitsschritt aus der Ich-Perspektive.

    Schleife in Richtung der Dielen. Die Maschine muss in Bewegung sein, wenn die Walze den Boden berührt. Hebe sie am Ende jeder Bahn an, bevor du stehen bleibst.

    Worauf achten: Gleichmäßiges Gehtempo ergibt eine gleichmäßige Fläche.

    Häufiger Fehler: Mit laufender, abgesenkter Walze stehen bleiben. In Sekunden entsteht eine tiefe Mulde.

  6. Ränder schleifen

    Ränder schleifen: Arbeitsschritt aus der Ich-Perspektive.

    Schleife die Ränder mit dem Randschleifer in derselben Körnung und sauge danach gründlich.

    Worauf achten: Ecken, an die keine Maschine kommt, bearbeitest du mit einer Ziehklinge.

    Häufiger Fehler: Die Ränder vergessen. Sie bleiben dunkel.

  7. Fugen kitten

    Fugen kitten: Arbeitsschritt aus der Ich-Perspektive.

    Misch Fugenkitt mit feinem Schleifstaub aus dem letzten Durchgang und zieh ihn mit dem Spachtel in kleine Fugen. Breite Fugen zwischen Dielen bleiben offen, weil das Holz arbeitet.

    Worauf achten: So bekommt der Kitt genau den Farbton deines Holzes.

    Häufiger Fehler: Breite Dielenfugen starr zuspachteln.

  8. Feinschliff

    Feinschliff: Arbeitsschritt aus der Ich-Perspektive.

    Schleife Fläche und Ränder in feineren Körnungen nach Plan und sauge zwischen jedem Durchgang gründlich.

    Worauf achten: Vor dem Versiegeln mit einem leicht feuchten Tuch wischen. Jeder Staubkrümel bleibt sonst im Lack.

    Häufiger Fehler: Körnungen überspringen.

  9. Oberfläche behandeln

    Oberfläche behandeln: Arbeitsschritt aus der Ich-Perspektive.

    Trag die gewählte Oberfläche nach Herstellerangabe auf.

    Worauf achten: Arbeite dich zur Tür hin, damit du dich nicht einschließt. Meist sind Grundierung und zwei bis drei Lackschichten mit Zwischenschliff nötig.

    Häufiger Fehler: Zu früh betreten. Begehbar und belastbar sind zwei verschiedene Zeiten.

Varianten direkt öffnen

Passend dazu

Begriffe im Heimwerker-Glossar nachschlagen