Neue Farbe für Kunststofffenster
Möglich, aber nur mit einem System, das für Fensterprofile freigegeben ist. So gehst du sicher vor.
Richtwerte · Trocknungs- und Wartezeiten kommen je nach Produkt hinzu.

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Schritte
Freigabe klären

Frag beim Fensterhersteller nach, ob die Profile gestrichen werden dürfen. Viele Hersteller geben bestimmte Beschichtungssysteme frei. Ohne Freigabe kann die Garantie erlöschen.
Worauf achten: Der Herstellername steht meist im Falz oder auf einem Aufkleber am Rahmen.
Häufiger Fehler: Irgendeinen Lack für Kunststoff nehmen.
Abkleben

Klebe Glas, Dichtungen, Beschläge und Entwässerungsöffnungen sorgfältig ab.
Worauf achten: Dichtungen lassen sich bei manchen Fenstern vorher herausnehmen.
Häufiger Fehler: Dichtungen mitstreichen.
Reinigen und anrauen

Reinige die Profile mit dem Reiniger aus dem System und raue sie mit Anschleifvlies leicht an.
Worauf achten: Danach nicht mehr mit bloßen Fingern auf die Fläche fassen.
Häufiger Fehler: Mit Lösemitteln reinigen, die den Kunststoff angreifen.
Probefläche testen

Streiche ein kleines Stück mit Primer und Lack und lass es einige Tage aushärten. Hält die Beschichtung beim Kratztest, geht es weiter.
Worauf achten: Eine unauffällige Stelle an der Unterseite eignet sich gut.
Häufiger Fehler: Alle Fenster auf einmal streichen, ohne Probe.
Grundieren und lackieren

Trage Primer und Lack in der Reihenfolge und mit den Wartezeiten auf, die das System vorgibt.
Worauf achten: Mehrere dünne Schichten statt einer dicken.
Häufiger Fehler: Wartezeiten verkürzen.