Ein neuer Raum mit klarer Trennwand

Wandverlauf planen, Profile sicher befestigen und Gipsplatten mit versetzten Fugen montieren.

Geübt600 Minutenca. 350 € Material

Richtwerte · Trocknungs- und Wartezeiten kommen je nach Produkt hinzu.

Verlauf einer nichttragenden Trockenbauwand mit Laser und Leitungsfinder planen. KI-generierte Illustration.

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Dein Werkzeug

Dein Material

Metallprofile für nichttragende Trennwändenach Plan
Anschlussdichtungsband für Profilenach Plan
Zum Raum und System passende Gipsplattennach Plan
Systemgerechte Trockenbauschrauben1 Packung
Für Trennwände geeigneter Dämmstoffnach Plan
Fugendeckstreifen oder Eckband für Trockenbau1 Rolle
Fugenspachtel für Gipskarton1 Gebinde

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Anforderungen und Leitungswege müssen vor dem Bau feststehen.

Diese Anleitung gilt nur für eine einfache nichttragende Trennwand im trockenen Innenraum. Tragende Funktion, Brand- oder Schallschutzvorgaben, Feuchträume, Türöffnungen und Installationen brauchen eine passende Systemplanung.

Schritte

  1. Wandaufbau vollständig planen

    Verlauf einer nichttragenden Trockenbauwand mit Laser und Leitungsfinder planen.

    Lege Verlauf, Dicke, Höhe und Anschlussflächen fest. Prüfe Boden, Wände und Decke auf Leitungen und Fußbodenheizung. Bestimme Plattenformat, Profilbreite, Beplankung und Dämmstoff als zusammengehöriges System.

    Worauf achten: Plane Befestigungen für spätere schwere Lasten als Traversen, bevor die Wand geschlossen wird.

    Häufiger Fehler: Profile befestigen, bevor Leitungslage und Bodenaufbau geklärt sind.

  2. Wandverlauf lotrecht übertragen

    Wandverlauf mit Linienlaser von Boden zu Decke übertragen.

    Zeichne den Verlauf zuerst am Boden an und übertrage ihn mit Laser oder Lot an Wände und Decke. Kontrolliere Maße, Winkel und Türfreiheit des Raums, bevor du Profile schneidest.

    Worauf achten: Markiere die Außenkante des fertigen Wandaufbaus zusätzlich, damit die tatsächliche Raumgröße sichtbar bleibt.

    Häufiger Fehler: Boden- und Deckenlinie unabhängig voneinander anzeichnen.

  3. Anschlussprofile mit Dichtungsband montieren

    Metallprofil mit Dichtungsband entlang der markierten Bodenlinie befestigen.

    Klebe das System-Dichtungsband auf die Rückseite der Boden-, Wand- und Deckenprofile. Befestige die Profile nur an geprüften Stellen und mit zum Untergrund passenden Befestigern. Halte die Systemabstände ein.

    Worauf achten: Unterbrich das Bodenprofil an vorgesehenen Öffnungen und befestige nicht in unbekannte Estrichbereiche.

    Häufiger Fehler: Profile ohne Dichtungsband direkt auf Boden und Decke schrauben.

  4. Ständerprofile ausrichten

    Ständerprofile einer Trockenbauwand lotrecht im richtigen Raster ausrichten.

    Schneide Ständerprofile mit der Blechschere auf die systemgerechte Länge. Stelle sie in gleicher Richtung und im Raster des Plattenformats ein. Richte das erste und letzte Profil lotrecht aus und kontrolliere die Achsabstände.

    Worauf achten: Öffnungen der Profile zeigen in dieselbe Richtung, damit Plattenstöße und Installationen planbar bleiben.

    Häufiger Fehler: Profilabstände nach Augenmaß statt nach Plattenformat setzen.

  5. Erste Wandseite beplanken

    Gipsplatte mit Trockenbauschrauber an Metallständern befestigen.

    Schneide Platten sauber zu und stelle sie mit dem vom System verlangten Abstand zu Boden und Anschlüssen. Verschraube sie mit Tiefenanschlag in den vorgegebenen Abständen. Schraubenköpfe liegen leicht vertieft, ohne den Karton zu zerstören.

    Worauf achten: Plattenstöße liegen mittig auf Profilen und Kreuzfugen werden vermieden.

    Häufiger Fehler: Schrauben so tief eindrehen, dass der Karton ausreißt.

  6. Hohlraum prüfen und dämmen

    Dämmstoff fugenlos zwischen Metallständer einer halb offenen Trockenbauwand einsetzen.

    Lass geplante Leitungen nur durch das zuständige Fachgewerk einbauen. Fotografiere ihre Lage. Setze den vorgesehenen Dämmstoff fugenlos zwischen die Profile, ohne ihn stark zu stauchen oder Leitungen zu verdecken, die zugänglich bleiben müssen.

    Worauf achten: Prüfe jetzt alle Traversen und Verstärkungen. Nach dem Schließen sind sie nicht mehr erreichbar.

    Häufiger Fehler: Ungeplante Leitungen lose im Hohlraum verlegen.

  7. Zweite Seite mit versetzten Fugen schließen

    Zweite Seite einer Trockenbauwand mit versetzten Plattenstößen schließen.

    Beginne die zweite Wandseite so, dass ihre Plattenstöße gegenüber der ersten Seite versetzt liegen. Montiere und verschraube die Platten nach demselben System. Kontrolliere vor der letzten Platte noch einmal den Hohlraum.

    Worauf achten: Markiere die Lage von Profilen und Traversen außen für spätere Befestigungen.

    Häufiger Fehler: Plattenstöße auf beiden Wandseiten an derselben Profilachse anordnen.

  8. Fugen und Schrauben systemgerecht verspachteln

    Fugendeckstreifen in frischen Systemspachtel einer Gipskartonfuge einbetten.

    Bereite Schnittkanten nach Systemvorgabe vor. Fülle Fugen mit Systemspachtel und bette den vorgesehenen Fugendeckstreifen ein. Spachtle Schraubenköpfe und Folgegänge erst nach ausreichender Trocknung.

    Worauf achten: Die gewünschte Oberflächenqualität bestimmt Zahl und Breite der Spachtelgänge.

    Häufiger Fehler: Fugendeckstreifen auf trockenen Spachtel legen statt einzubetten.

  9. Trocknen, schleifen und grundieren

    Verspachtelte Trockenbauwand bei Streiflicht vor der Grundierung prüfen.

    Lass alle Spachtelgänge vollständig trocknen. Schleife nur Überstände ab und sauge den Staub. Trage eine für Gipskarton und Endbeschichtung geeignete Grundierung gleichmäßig auf.

    Worauf achten: Streiflicht zeigt Kanten und Vertiefungen, bevor Farbe aufgetragen wird.

    Häufiger Fehler: Den Karton der Platte beim Schleifen freilegen.

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