Der Wasserhahn tropft nicht mehr

Fehlerstelle bestimmen, Wasser sicher absperren und ausschließlich passende Ersatzteile einsetzen.

Etwas Erfahrung60 Minutenca. 35 € Material

Richtwerte · Trocknungs- und Wartezeiten kommen je nach Produkt hinzu.

Getrocknete Armatur beobachten und genaue Austrittsstelle des Wassers bestimmen. KI-generierte Illustration.

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Armatur und Ersatzteil müssen eindeutig bestimmt sein.

Arbeite nur, wenn beide Eckventile vollständig schließen. Bei unklarer Anschlussart, festem oder undichtem Ventil und bei Korrosion bleibt die Armatur geschlossen und ein Fachbetrieb übernimmt.

Schritte

  1. Austrittsstelle und Modell bestimmen

    Getrocknete Armatur beobachten und genaue Austrittsstelle des Wassers bestimmen.

    Trockne die Armatur und beobachte genau, wo Wasser austritt: am Auslauf, am Bedienhebel, am Sockel oder an einem Anschluss unter dem Becken. Suche Hersteller, Modell und Explosionszeichnung. Kaufe erst danach das passende Ersatzteil.

    Worauf achten: Ein tropfender Auslauf kann von Kartusche oder Ventildichtung kommen. Wasser am Sockel oder unter dem Becken hat andere Ursachen.

    Häufiger Fehler: Eine Kartusche nur nach dem Außendurchmesser auswählen.

  2. Wasser absperren und Druck abbauen

    Beide Eckventile schließen und Restdruck an der Armatur ablassen.

    Schließe beide Eckventile. Öffne die Armatur in Mittelstellung, bis kein Wasser mehr kommt. Decke den Ablauf ab, damit kleine Schrauben und Teile nicht hineinfallen.

    Worauf achten: Läuft Wasser weiter, brich ab und lass das Absperrventil instand setzen.

    Häufiger Fehler: Die Bedienkappe lösen, obwohl noch Druck anliegt.

  3. Bedienteile nach Reparaturanleitung abnehmen

    Griff einer Einhebelarmatur mit passendem Werkzeug geordnet abnehmen.

    Löse Abdeckkappe, Griff und Haltering nur in der Reihenfolge der Herstelleranleitung. Verwende exakt passende Werkzeuge und lege jedes Teil geordnet ab. Schütze sichtbare Oberflächen mit einem weichen Tuch.

    Worauf achten: Fotografiere jede Lage, bevor du das nächste Teil entfernst.

    Häufiger Fehler: Eine verdeckte Madenschraube mit einem zu kleinen Schlüssel runddrehen.

  4. Dichtflächen reinigen und Ersatzteil einsetzen

    Passende Kartusche gerade in den gereinigten Armaturenkörper einsetzen.

    Entnimm Kartusche oder Ventiloberteil gerade. Entferne lose Ablagerungen mit einem weichen Tuch, ohne Dichtsitze zu zerkratzen. Setze das passende Ersatzteil mit seinen Führungen und Dichtungen genau in der vorgesehenen Lage ein.

    Worauf achten: Schmierstoffe dürfen nur verwendet werden, wenn die Reparaturanleitung sie ausdrücklich nennt.

    Häufiger Fehler: Führungsnasen durch verdrehtes Einsetzen abbrechen.

  5. Armatur wieder zusammensetzen

    Bediengriff einer reparierten Armatur in richtiger Reihenfolge montieren.

    Montiere Haltering, Griff und Abdeckung in umgekehrter Reihenfolge und mit den Herstellerangaben. Der Griff muss sich frei bewegen, ohne dass Teile wackeln.

    Worauf achten: Übermäßige Kraft kann Kartusche oder Armaturenkörper beschädigen.

    Häufiger Fehler: Einen Haltering stärker anziehen, um eine falsch sitzende Kartusche auszugleichen.

  6. Langsam öffnen und vollständig prüfen

    Reparierte Armatur und Anschlüsse mit trockenem Papier auf Dichtheit prüfen.

    Öffne die Eckventile langsam. Prüfe kaltes und warmes Wasser, alle Griffstellungen und die zuvor undichte Stelle. Kontrolliere auch Sockel und Anschlüsse unter dem Becken mit trockenem Papier.

    Worauf achten: Prüfe nach einigen Stunden und am nächsten Tag erneut.

    Häufiger Fehler: Nur den Auslauf ansehen und den Bereich unter dem Becken nicht kontrollieren.

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