Wetterschutz bis in die Kanten
Holz und Altanstrich prüfen, sauber vorbereiten und ein abgestimmtes Außen-System dünn auftragen.
Richtwerte · Trocknungs- und Wartezeiten kommen je nach Produkt hinzu.

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Morsche tragende Pfosten werden ersetzt, nicht überstrichen. Unbekannte sehr alte Beschichtungen können Schadstoffe enthalten und werden nicht trocken abgeschliffen. Beschichte nur bei den vom Produkt erlaubten Wetterbedingungen.
Schritte
Holz, Pfosten und Altanstrich prüfen

Drücke kritische Stellen an Pfostenfuß, Hirnholz und Verbindungen mit einem stumpfen Werkzeug. Festes Holz darf nicht tief nachgeben. Prüfe Altanstrich auf Haftung und kläre bei sehr alten unbekannten Schichten das Schadstoffrisiko.
Worauf achten: Feuchte Ursache und konstruktiver Holzschutz werden vor dem Anstrich verbessert.
Häufiger Fehler: Weiche oder faulige Stellen mit dicker Farbe verdecken.
Trockenes Wetterfenster und Abdeckung vorbereiten

Vergleiche Luft-, Untergrundtemperatur, Holzfeuchte, Sonne, Wind und Regenrisiko mit dem Produktdatenblatt. Decke Boden, Mauerwerk und Pflanzen ab, ohne sie luftdicht einzupacken. Plane genug Trocknungszeit zwischen den Aufträgen.
Worauf achten: Direkte Sonne kann die Oberfläche zu schnell antrocknen lassen.
Häufiger Fehler: Morgentau, heiße Mittagssonne oder Regen kurz nach dem Auftrag ignorieren.
Schmutz und lose Beschichtung entfernen

Bürste trockenen Schmutz ab und reinige die Fläche mit einem zum Holz und Anstrich passenden Verfahren. Entferne lose Schichten kontrolliert mit Schaber und Absaugung. Lass gereinigtes Holz vollständig trocknen.
Worauf achten: Hochdruck kann weiches Holz auffasern und Wasser tief in Verbindungen drücken.
Häufiger Fehler: Auf feuchtes, verschmutztes oder kreidendes Holz beschichten.
Flächen anschleifen und entstauben

Schleife tragfähige Altbeschichtungen matt und glätte aufgestellte Fasern. Arbeite in Faserrichtung und runde scharfe Kanten leicht, damit die Beschichtung dort ausreichende Schicht bildet. Sauge und bürste Staub vollständig ab.
Worauf achten: Schleifkorn und Umfang richten sich nach dem gewählten System.
Häufiger Fehler: Glänzende Altbeschichtung ohne Haftschliff überstreichen.
System und Farbe an Probefläche prüfen

Rühre das Material vollständig auf und trage es an einer unauffälligen Stelle dünn auf. Prüfe Haftung, Farbton und Verträglichkeit nach der angegebenen Trockenzeit. Verwende Grundierung oder Holzschutzmittel nur, wenn Untergrund und System sie verlangen.
Worauf achten: Lasuren wirken je nach Holzfarbe und Saugfähigkeit unterschiedlich.
Häufiger Fehler: Einzelprodukte verschiedener Systeme ohne Freigabe kombinieren.
Dünn in Faserrichtung beschichten

Arbeite Brett für Brett und halte nasse Kanten. Verteile Material gleichmäßig, streiche Läufer aus und behandle Hirnholz besonders sorgfältig. Halte den vorgeschriebenen Verbrauch ein, statt dicke Schichten aufzutragen.
Worauf achten: Beginne oben und arbeite nach unten, damit Tropfen in frische Bereiche eingearbeitet werden können.
Häufiger Fehler: Vertiefungen mit viel Material füllen und Läufer antrocknen lassen.
Trocknen, prüfen und Folgeauftrag ausführen

Lass den ersten Auftrag nach Datenblatt trocknen. Prüfe auf raue Fasern, Fehlstellen und Läufer und führe einen vorgesehenen Zwischenschliff aus. Trage den nächsten Auftrag im zulässigen Zeitfenster auf und entferne Abdeckungen erst nach ausreichender Trocknung.
Worauf achten: Notiere Produkt und Datum für den späteren Pflegeanstrich.
Häufiger Fehler: Zu früh überstreichen und die erste Schicht wieder anlösen.