Löcher weg, Wand wie neu

Nach dem Umzug oder vor dem Streichen: So verschwinden Dübellöcher und feine Risse unsichtbar.

Anfänger45 Minutenca. 10 € Material

Richtwerte · Trocknungs- und Wartezeiten kommen je nach Produkt hinzu.

Spachtel einfüllen: Illustration des Arbeitsschritts. KI-generierte Illustration.

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Reparaturspachtel für Innenwände1 Tube oder Dose

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Nur trockene, ruhende Kleinschäden ausbessern.

Wachsende, versetzte, wiederkehrende oder feuchte Risse, großflächig hohler Putz und Schäden im Außenbereich brauchen zuerst eine Ursachenprüfung.

Schritte

  1. Schaden ansehen

    Schaden ansehen: Illustration des Arbeitsschritts.

    Kleine Bohrlöcher und feine, ruhende Risse im trockenen Innenraum kannst du selbst schließen. Brich ab, wenn ein Riss breiter wird, versetzte Kanten hat, erneut auftritt oder feucht ist. Klopfe abgeplatzten Putz vorsichtig ab: Eine großflächig hohl klingende Umgebung braucht eine Ursachenprüfung.

    Worauf achten: Markiere die Enden eines Risses mit Bleistift und Datum. So siehst du, ob er wächst.

    Häufiger Fehler: Einen wachsenden Riss einfach zuspachteln.

  2. Alte Dübel entfernen

    Alte Dübel entfernen: Illustration des Arbeitsschritts.

    Dreh eine Schraube zwei, drei Umdrehungen in den Dübel und zieh sie mit der Zange gerade heraus. Der Dübel kommt meist mit.

    Worauf achten: Sitzt ein Dübel fest, schneide ihn bündig ab und drück ihn etwas tiefer, statt die Wand aufzureißen.

    Häufiger Fehler: Den Dübel mit dem Schraubendreher heraushebeln.

  3. Loch säubern

    Loch säubern: Illustration des Arbeitsschritts.

    Entferne lose Krümel und sauge Staub aus Löchern und Rissen. Bei feinen Rissen kratzt du sie mit der Spachtelecke leicht auf, damit die Masse Halt findet.

    Worauf achten: Lies auf dem Spachtel nach, ob die Stelle vorher angefeuchtet oder grundiert werden soll.

    Häufiger Fehler: In staubige Löcher spachteln.

  4. Spachtel einfüllen

    Spachtel einfüllen: Illustration des Arbeitsschritts.

    Drück die Masse mit dem Spachtel kräftig ins Loch und zieh sie glatt ab. Tiefe Löcher füllst du in zwei Lagen und lässt die erste vorher trocknen.

    Worauf achten: Lieber etwas überstehen lassen, die Masse sackt beim Trocknen nach.

    Häufiger Fehler: Eine dicke Lage auf einmal einfüllen, die dann reißt.

  5. Trocknen lassen und schleifen

    Trocknen lassen und schleifen: Illustration des Arbeitsschritts.

    Lass die Masse trocknen, fülle eingesunkene Stellen nach und schleife alles bündig mit der Wand. Wisch den Staub ab.

    Worauf achten: Mit der flachen Hand über die Stelle streichen. Spürst du eine Kante, nochmal schleifen.

    Häufiger Fehler: Zu früh schleifen, solange die Masse innen noch feucht ist.

  6. Vor dem Streichen grundieren

    Vor dem Streichen grundieren: Illustration des Arbeitsschritts.

    Gespachtelte Stellen saugen Farbe anders als die Wand. Streich sie vor dem Anstrich mit Tiefgrund oder Farbe vor, sonst bleiben matte Flecken sichtbar.

    Worauf achten: Bei kleinen Löchern reicht oft ein Vorstrich mit der Wandfarbe.

    Häufiger Fehler: Direkt über die Spachtelstellen rollen.

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