Bilder, Spiegel, Haken: endlich fest an der Wand

Der richtige Dübel für deine Wand, Schritt für Schritt gesetzt. Damit hängt alles sicher, vom Bilderrahmen bis zum Spiegel.

Anfänger20 Minutenca. 8 € Material

Richtwerte · Trocknungs- und Wartezeiten kommen je nach Produkt hinzu.

Dübel setzen und anschrauben: Illustration des Arbeitsschritts. KI-generierte Illustration.

Ausgangslage auswählen

Wähle deine Ausgangslage. Schritte, Werkzeug und Material passen sich daran an.

Am sichersten erfährst du das aus Bauunterlagen oder von der Hausverwaltung. Klopfen und eine kleine Probebohrung geben gute Hinweise. Unsicher? Wähle „Weiß ich nicht“.

Typisch für Decken, Neubauten und Plattenbauten. Der Bohrer kommt ohne Schlag kaum voran, der Staub ist grau. Ein sicheres Zeichen sind Bauunterlagen oder eine Auskunft der Hausverwaltung.

Ein paar Kilo, flach an der Wand.

Werkzeug und Material

Hake ab, was du schon hast. Den Rest übernehmen wir in deine Einkaufsliste.

Dein Werkzeug

Dein Material

Befestigungsset für Beton (Dübel und Schrauben, nach Last)1 Set

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6 Schritte für deine Auswahl. Fortschritt wird auf deinem Gerät gespeichert.

Schritte

  1. Leitungen ausschließen

    Leitungen ausschließen: Illustration des Arbeitsschritts.

    Bohre nie senkrecht über, unter oder waagerecht neben Schaltern und Steckdosen. Dort verlaufen fast immer Kabel. Fahre die Bohrstelle mit dem Leitungsfinder in mehreren Richtungen ab.

    Worauf achten: Zeigt das Gerät nichts an, ist das ein gutes Zeichen, aber keine Garantie. Bleib mit dem Abstand vorsichtig.

    Häufiger Fehler: Direkt über einer Steckdose bohren.

  2. Dübel und Schraube auswählen

    Dübel und Schraube auswählen: Illustration des Arbeitsschritts.

    Auf der Dübelpackung stehen die passenden Wände, die Traglast, der Bohrerdurchmesser und die Schraubengröße. Wähle danach aus und kaufe Dübel und Schrauben am besten zusammen.

    Worauf achten: Denk auch an die Hebelwirkung: Ein Spiegel mit Abstand zur Wand zieht stärker an den Schrauben als ein flaches Bild.

    Häufiger Fehler: Einen größeren Universaldübel nehmen, weil der kleine nicht hält.

  3. Bohrpunkt markieren

    Bohrpunkt markieren: Illustration des Arbeitsschritts.

    Halte das Teil an die Wand, richte es mit der Wasserwaage aus und markiere die Bohrpunkte mit Bleistift.

    Worauf achten: Ein Streifen Malerkrepp auf der Wand macht Markierungen gut sichtbar und schont die Farbe.

    Häufiger Fehler: Nach Augenmaß markieren und später schief aufhängen.

  4. In Beton bohren

    In Beton bohren: Illustration des Arbeitsschritts.

    Trage Schutzbrille und Gehörschutz. Stelle am Bohrhammer die Bohrtiefe ein, die auf der Dübelpackung steht, und bohre im Bohrhammermodus. Setze den Bohrer senkrecht an und lass das Gerät arbeiten, ohne stark zu drücken.

    Worauf achten: Spürst du plötzlich sehr harten, metallischen Widerstand, ist das vermutlich Baustahl. Hör auf und setze ein paar Zentimeter daneben neu an.

    Häufiger Fehler: Gegen Baustahl weiterbohren.

  5. Dübel setzen und anschrauben

    Dübel setzen und anschrauben: Illustration des Arbeitsschritts.

    Säubere das Bohrloch, stecke den Dübel bündig hinein und schraube dein Teil fest, bis es sicher sitzt.

    Worauf achten: Der Dübel sollte sich mit leichtem Druck einschieben lassen. Klemmt er gar nicht, ist das Loch zu groß. Blase das Bohrloch aus oder bürste es aus. Staub im Loch kostet den Dübel viel Halt.

    Häufiger Fehler: So fest drehen, dass der Dübel im Loch mitdreht.

  6. Sitz prüfen

    Sitz prüfen: Illustration des Arbeitsschritts.

    Ziehe vorsichtig am befestigten Teil. Dreht sich der Dübel mit oder bröselt das Loch aus, schraube ihn wieder heraus und versetze die Befestigung ein paar Zentimeter.

    Worauf achten: Für ein ausgebrochenes Loch gibt es Reparaturmörtel oder Injektionssysteme im Baumarkt.

    Häufiger Fehler: Einen lockeren Dübel mit Gewalt nachziehen.

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