Die beschädigte Wand wird wieder eben

Tragfähigen Rand herstellen, passenden Reparaturputz verwenden und die Oberfläche an den Bestand angleichen.

Etwas Erfahrung180 Minutenca. 45 € Material

Richtwerte · Trocknungs- und Wartezeiten kommen je nach Produkt hinzu.

Lokale Putzfehlstelle und festen Rand an einer Innenwand prüfen. KI-generierte Illustration.

Werkzeug und Material

Hake ab, was du schon hast. Den Rest übernehmen wir in deine Einkaufsliste.

Dein Werkzeug

Dein Material

Zum Bestandsputz passender Reparaturputz mit Grundierung1 Gebinde
Passendes Putz- oder Eckprofilnach Bedarf

Anleitung starten

7 Schritte für deine Auswahl. Fortschritt wird auf deinem Gerät gespeichert.

Nur trockene, lokale und nicht konstruktive Schäden bearbeiten.

Feuchte, Salze, Schimmel, bewegte Risse, großflächig hohler Putz, Außenfassaden und besondere Brand- oder Denkmalschutzbauteile müssen zuerst fachlich beurteilt werden.

Schritte

  1. Bestandsputz und Schadensursache bestimmen

    Lokale Putzfehlstelle und festen Rand an einer Innenwand prüfen.

    Prüfe, ob die Wand aus Gips-, Kalk- oder Kalkzementputz besteht und welcher Untergrund darunter liegt. Klopfe den Rand vorsichtig ab. Markiere nur den Bereich, in dem der Putz lose oder beschädigt ist.

    Worauf achten: Bei unbekanntem Aufbau nimm eine kleine Probe mit zum Fachhandel und wähle ein kompatibles System.

    Häufiger Fehler: Ein beliebiges Material auf feuchten oder salzbelasteten Putz auftragen.

  2. Lose Teile bis zum festen Rand entfernen

    Losen Innenputz kontrolliert bis zum festen Rand entfernen.

    Trage Schutzbrille und Atemschutz. Entferne losen Putz kontrolliert mit Hammer und Spachtel, ohne den festen Bestand unnötig zu vergrößern. Lege einen tragfähigen, nicht ausfransenden Rand frei.

    Worauf achten: Schütze Leitungen und stoppe, sobald Bauteile oder Installationen sichtbar werden, die du nicht sicher zuordnen kannst.

    Häufiger Fehler: Unter fest sitzenden Putz hebeln und dadurch die Fehlstelle vergrößern.

  3. Untergrund reinigen und systemgerecht vorbereiten

    Freigelegte Putzstelle absaugen und passende Grundierung auftragen.

    Bürste und sauge Staub vollständig ab. Prüfe das Saugverhalten an einer kleinen Stelle. Trage Grundierung, Haftbrücke oder Vorspritz nur so auf, wie es das gewählte Putzsystem für diesen Untergrund verlangt.

    Worauf achten: Grundierung muss die Fläche vorbereiten, darf aber keinen glänzenden Film bilden, wenn das System das nicht vorsieht.

    Häufiger Fehler: Putz direkt auf Staub oder eine nicht passende Grundierung aufziehen.

  4. Reparaturputz genau dosiert anmischen

    Kleine Menge Reparaturputz nach Produktangabe anmischen.

    Mische Wasser und Trockenmörtel nach technischer Produktinformation. Halte Misch-, Reife- und Verarbeitungszeit ein. Mische nur eine Menge, die du innerhalb dieser Zeit sicher aufbringen kannst.

    Worauf achten: Verwende sauberes Werkzeug und sauberes Wasser, damit der Putz nicht zu früh abbindet.

    Häufiger Fehler: Angesteiften Putz mit weiterem Wasser wieder verarbeitbar machen.

  5. Putz in zulässiger Schichtdicke auftragen

    Reparaturputz satt auftragen und bündig zum Bestandsputz abziehen.

    Drücke den Putz satt auf den vorbereiteten Untergrund. Bei tieferen Stellen arbeitest du in den vom Hersteller erlaubten Lagen und Wartezeiten. Ziehe die Fläche mit Kelle und Richtlatte bündig zum Bestand ab.

    Worauf achten: Setze notwendige Eckprofile vor dem Flächenauftrag lot- und fluchtgerecht.

    Häufiger Fehler: Eine tiefe Fehlstelle in einer zu dicken Lage füllen.

  6. Oberfläche zum richtigen Zeitpunkt angleichen

    Oberfläche einer angezogenen Reparaturputzstelle an den Bestand angleichen.

    Lass den Putz entsprechend dem Produkt anziehen und gleiche Struktur und Ebenheit an den Bestand an. Filze, glätte oder reibe nur in dem Zeitfenster und mit dem Werkzeug, das für den Putz vorgesehen ist.

    Worauf achten: Teste Struktur und Druck zuerst an einer kleinen Stelle.

    Häufiger Fehler: Zu früh glätten und dabei Bindemittel an die Oberfläche ziehen.

  7. Trocknen lassen und Oberfläche fertigstellen

    Getrocknete Putzreparatur vor Grundierung und Anstrich kontrollieren.

    Schütze die Stelle vor Zugluft, starker Heizung und schneller Austrocknung. Halte die produktabhängige Trocknungszeit ein. Grundiere und beschichte erst danach mit einem zum Putz passenden Aufbau.

    Worauf achten: Eine dunklere Restfeuchte zeigt, dass die Fläche noch nicht bereit für Farbe ist.

    Häufiger Fehler: Die Reparatur am selben Tag dicht überstreichen.

Passend dazu

Begriffe im Heimwerker-Glossar nachschlagen