Bilder, Spiegel, Haken: endlich fest an der Wand
Vollziegel oder Kalksandstein
Der richtige Dübel für deine Wand, Schritt für Schritt gesetzt. Damit hängt alles sicher, vom Bilderrahmen bis zum Spiegel.
Richtwerte · Trocknungs- und Wartezeiten kommen je nach Produkt hinzu.

Ausgangslage auswählen
Wähle deine Ausgangslage. Schritte, Werkzeug und Material passen sich daran an.
Am sichersten erfährst du das aus Bauunterlagen oder von der Hausverwaltung. Klopfen und eine kleine Probebohrung geben gute Hinweise. Unsicher? Wähle „Weiß ich nicht“.
Harte Wand, der Bohrer läuft gleichmäßig durch, ohne abzusacken. Häufig in Altbauten und Einfamilienhäusern.
Ein paar Kilo, flach an der Wand.
Werkzeug und Material
Hake ab, was du schon hast. Den Rest übernehmen wir in deine Einkaufsliste.
Dein Werkzeug
Dein Material
Anleitung starten
6 Schritte für deine Auswahl. Fortschritt wird auf deinem Gerät gespeichert.
Schritte
Leitungen ausschließen

Bohre nie senkrecht über, unter oder waagerecht neben Schaltern und Steckdosen. Dort verlaufen fast immer Kabel. Fahre die Bohrstelle mit dem Leitungsfinder in mehreren Richtungen ab.
Worauf achten: Zeigt das Gerät nichts an, ist das ein gutes Zeichen, aber keine Garantie. Bleib mit dem Abstand vorsichtig.
Häufiger Fehler: Direkt über einer Steckdose bohren.
Dübel und Schraube auswählen

Auf der Dübelpackung stehen die passenden Wände, die Traglast, der Bohrerdurchmesser und die Schraubengröße. Wähle danach aus und kaufe Dübel und Schrauben am besten zusammen.
Worauf achten: Denk auch an die Hebelwirkung: Ein Spiegel mit Abstand zur Wand zieht stärker an den Schrauben als ein flaches Bild.
Häufiger Fehler: Einen größeren Universaldübel nehmen, weil der kleine nicht hält.
Bohrpunkt markieren

Halte das Teil an die Wand, richte es mit der Wasserwaage aus und markiere die Bohrpunkte mit Bleistift.
Worauf achten: Ein Streifen Malerkrepp auf der Wand macht Markierungen gut sichtbar und schont die Farbe.
Häufiger Fehler: Nach Augenmaß markieren und später schief aufhängen.
In Vollstein bohren

Trage Schutzbrille und Gehörschutz. Bohre mit Schlagbohrmaschine und Steinbohrer auf die Tiefe, die auf der Dübelpackung steht.
Worauf achten: Bohre die ersten Millimeter ohne Schlag an, damit der Bohrer nicht wegrutscht. Dann den Schlag zuschalten.
Häufiger Fehler: Den Bohrer seitlich bewegen, bis das Loch zu groß wird.
Dübel setzen und anschrauben

Säubere das Bohrloch, stecke den Dübel bündig hinein und schraube dein Teil fest, bis es sicher sitzt.
Worauf achten: Der Dübel sollte sich mit leichtem Druck einschieben lassen. Klemmt er gar nicht, ist das Loch zu groß.
Häufiger Fehler: So fest drehen, dass der Dübel im Loch mitdreht.
Sitz prüfen

Ziehe vorsichtig am befestigten Teil. Dreht sich der Dübel mit oder bröselt das Loch aus, schraube ihn wieder heraus und versetze die Befestigung ein paar Zentimeter.
Worauf achten: Für ein ausgebrochenes Loch gibt es Reparaturmörtel oder Injektionssysteme im Baumarkt.
Häufiger Fehler: Einen lockeren Dübel mit Gewalt nachziehen.